making of "Überleben ist nicht genug"

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making of "Überleben ist nicht genug".
Urs Spielmann trug den Wunsch schon lange in sich. Im Frühjahr 2008 stellte er ihn palabra vor: Ein Buch wollte er schreiben. Über Führungsmaxime, über Unternehmerethik. Einiges war klar. Nicht aber, in welcher Form und in welchem Kontext das Buch erscheinen sollte.

Dann, am 16. Oktober 2008, sprach der Bundesrat 68 Milliarden Schweizer Franken zur Rettung der UBS zu. Die Weltwirtschaftskrise hatte die Schweiz erreicht.
Und lieferte palabra zeitgleich die Idee für den Inhalt des gewünschten Buches: ein Tagebuch eines Schweizer Unternehmers in der Krise.

Krise ist dann, wenn es brennt. Dann passieren die wichtigen Dinge. Dinge, die berühren. dann, wenn keiner mehr Zeit hat, wenn alle mit sich selbst beschäftigt sind, dann sollte man den Mumm haben, hinzuschauen, auf den Auslöser zu drücken und abzubilden. Nicht voyeuristisch, aber entgegen dem Vergessen. Als Erlebnisbericht und Zeitdokument. Das war die Idee.

Von da an führte Spielmann Tagebuch – neben seiner intensivsten Zeit als CEO in der Krise. palabra beriet, begleitete, coachte. Zusammen entwickelten sie das Konzept, die Struktur und den Text. Spielmann schrieb, palabra lektorierte.

Um die Aktualität noch zu treffen, musste das Buch im ersten Halbjahr 2010 veröffentlicht sein. palabra fand einen Verlag. Xanthippe sagte für die Branche aussergewöhnlich schnell und innerhalb von Monatsfrist zu.

Und jetzt liegt es vor uns: 432 Seiten stark. Wir sind froh darüber. Denn es gibt Dinge im Leben, die einfach gemacht werden müssen. „Überleben ist nicht genug“ gehört dazu.


Urs Spielmann (Feinstanz AG, Autor)
Maya Albrecht (palabra, Mitproduzentin)

 

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